Das Spital Diospi Suyana
Über 30 % der Quechuas in Apurímac sind Analphabeten. Bei den Pisa-Studien landete Peru im internationalen Vergleich bisher stets auf den letzten Plätzen. Die Schulausbildung der Indianerkinder ist besonders mangelhaft. Dadurch wird ihnen die Chance auf eine bessere Zukunft verbaut.
Schon in ihrer Jugendzeit hatten Dr. Klaus-Dieter John & Dr. Martina John den Wunsch als Mediziner das menschliche Leid der sogenannten Dritten Welt zu mildern. Sein Werdegang zum Chirurgen führte ihn u. a. an die Universitäten Harvard, Yale, Johannesburg und Berlin.
Um dem Elend der Indianer Perus zu begegnen, gründeten sie mit einer Reihe von Gleichgesinnten im August 2002 die karitative Vereinigung Diospi Suyana. Dieser Ausdruck entstammt der Quechua Sprache und bedeutet: „Wir vertrauen auf Gott.“
Seit 2004 haben die Johns Diospi Suyana durch über 3.000 Vorträge in 24 Ländern auf fünf Kontinenten vorgestellt. Sie sprechen in Kirchen, Wohltätigkeitsclubs, Universitäten, Bildungseinrichtungen und auf Kongressen. Am 13. Oktober 2013 hielt Dr. John die Festansprache beim 4. Weltkongress der Kinderchirurgie in Berlin. Zum Abschluss seiner Präsentation fand der Missionsarzt die folgenden Worte:
“Heute Abend haben sich Hindus, Muslime und Christen sowie Agnostiker und Atheisten in diesem Kongresszentrum versammelt. Ich habe den größten Respekt vor ihren Weltanschauungen und Überzeugungen. Falls Sie mich aber ganz privat fragen sollten, wie ich die erstaunliche Entwicklung von Diospi Suyana erkläre, dann würde ich sagen: “Ich bin überzeugt, dass es Gott war. ER hat es entstehen lassen. Es war die Kraft Jesu Christi”.